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Jenke von Wilmsdorff: Experiment hatte fatale Folgen

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Fatale Folgen

Anfangs genoss der neugierige Autor die Ruhe. Doch schon nach drei Tagen in der absoluten Isolation kippte die Stimmung bei Jenke, schließlich hatte er nichts anderes als seine Gedanken. “Alleine das Gespräch hat mir schon gefehlt. Alleine in Momenten, in denen ich mich einsam gefühlt habe, jemanden anzurufen, hätte mir bereits geholfen”, erklärt er. Die einzige Informationsquelle, die Jenke hatte, waren negative Nachrichtenschlagzeilen, die von der Redaktion verfasst und an ihm übermittelt wurden.

Ich habe das körperlich gespürt. Ich habe das gelesen und es ging mir einfach ganz schlecht,

erzählt er. Die tagelange Isolation hat Spuren in seiner Psyche hinterlassen, wie kein Experiment zuvor.

Die Nachrichten bleiben hängen, ich habe nur verarbeitete Lebensmittel gegessen, von denen man weiß, dass sie schlechte Stimmung bringen. Das muss erst einmal aus dem Körper raus.

Ganz langsam sei der gebürtige Bonner wieder auf dem Weg zurück zur Normalität. Doch der alte Jenke ist er noch lange nicht. “Es geht mir schon sehr viel besser, aber bis ich so richtig entspannt und wieder gut drauf bin, das dauert noch ein bisschen, vermutet er.

“Jenke. Experiment Psyche: Wie depressiv ist Deutschland?” ist bei Joyn abrufbar.

Verwendete Quelle: “Sat.1 Frühstücksfernsehen”

Reference-www.ok-magazin.de

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